Ab Januar 2018 müssen Finanzinstitute die Vorschriften der Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente II (MiFID II) vollständig einhalten. Was soll das bedeuten? Nun, in dem Bemühen, die Finanzmärkte in Europa transparenter und widerstandsfähiger zu machen, müssen die Unternehmen nachweisen, dass sie ehrlich und im Einklang mit den Kundenwünschen gehandelt haben. Es bedeutet auch, dass Unternehmen jede Interaktion mit einem Kunden, die zu einem Geschäft führt, fünf Jahre lang aufzeichnen und speichern müssen. Unabhängig von der ursprünglichen Absicht des Anrufs, muss die gesamte Interaktion protokolliert werden, wenn sich das Gespräch zu einem Handel entwickelt.
Die Einhaltung dieser Vorschrift – die Aufzeichnung und Speicherung jedes einzelnen Gesprächs – ist kein leichtes Unterfangen. Hinzu kommt die Tatsache, dass Kunden über verschiedene Kanäle mit Unternehmen kommunizieren, so dass die Unternehmen in einem Meer von Daten über Kundeninteraktionen ertrinken werden. Und der Preis für diese Maßnahmen ist nicht billig: Nach einer Schätzung von EY Advisory gibt ein typischer mittelgroßer britischer Vermögensverwalter zwischen 3 und 5 Millionen Pfund aus, um sich auf MiFID II vorzubereiten. Darüber hinaus werden allein in Großbritannien unglaubliche 300.000 Mitarbeiter unter die neue Regelung fallen, da die neuen Vorschriften eine größere Bandbreite von Mitarbeitern abdecken als die Händler, die unter die derzeitigen Vorschriften fallen.
Um die Einhaltung der Vorschriften zu gewährleisten, müssen Unternehmen die Kommunikation auf den vom Unternehmen ausgegebenen Geräten sowie auf Anwendungen, die auf persönliche Geräte geladen werden, regeln. Die Schwierigkeit liegt jedoch in der Tatsache, dass Gespräche über nicht aufgezeichnete Kanäle stattfinden werden, und Unternehmen müssen einen Weg finden, diese zu regeln. Damit MiFID II wirklich funktioniert, müssen die Unternehmen eine Sorgfaltsprüfung durchführen, um die Gespräche zu identifizieren, die aus dem Blickfeld geraten.
In Anbetracht dessen suchen die Finanzinstitute händeringend nach einem praktikablen, kosteneffizienten Weg zur Einhaltung der Vorschriften, und die Antwort liegt in der Analytik.
Mit der Sprachanalysetechnologie von Calabrio können Unternehmen nicht nur Erkenntnisse aus aufgezeichneten Gesprächen gewinnen, sondern auch Gesprächslücken oder solche Offline-Interaktionen identifizieren, die sich als kritisch erweisen könnten. Wenn beispielsweise zwei oder drei Tage lang keine aufgezeichneten Anrufe eines Mitarbeiters vorliegen, kann die Geschäftsleitung benachrichtigt werden, damit sie der Sache auf den Grund gehen kann.
Um die Einhaltung der Vorschriften erfolgreich zu gewährleisten, müssen Finanzinstitute Analysestrategien implementieren, und dafür gibt es zwei mögliche Ansätze:
Der Legacy-Ansatz
Die erste Option ist die Aufrüstung von Legacy-Lösungen, was sich nach der einfachsten und schnellsten Möglichkeit anhören mag. Dies erfordert jedoch eine zusätzliche Hardware-Installation, Fachpersonal, Softwarelizenzen und die Hardware selbst, was ein kostspieliges und andauerndes Unterfangen sein kann; die durchschnittliche Lebensdauer von Hardware beträgt drei bis fünf Jahre, und dann beginnt der Upgrade-Zyklus von neuem.
Angesichts der sensiblen Natur der Branche sind Datenschutz und Vertraulichkeit bei der Aufzeichnung von Anrufen ein absolutes Muss. Oft sind ältere, lokale Lösungen weniger sicher als ihre Cloud-Pendants, so dass Unternehmen mit sensiblen Kundendaten einem Risiko ausgesetzt sind. Außerdem sind ältere Lösungen nicht mit einer intelligenten Suchfunktion ausgestattet, so dass es fast unmöglich ist, bestimmte Anrufinformationen zu finden.
Der Calabrio-Ansatz
In Anbetracht der Compliance-Anforderungen und der schnell näher rückenden Fristen kann die Cloud die Antwort sein, nach der Unternehmen suchen. Mit der Cloud-Technologie von Calabrio verfügen Finanzinstitute über skalierbare Speichermengen und geringere IT-Arbeitskosten sowie über sichere Methoden zur Aufzeichnung und Speicherung vertraulicher Gespräche.
Die Cloud-Bereitstellung von Calabrio ist schneller als die Bereitstellung älterer Lösungen vor Ort, und Updates und Upgrades werden viel schneller durchgeführt, so dass Institutionen Zugang zur neuesten Technologie haben, um ein Höchstmaß an Compliance zu gewährleisten. Mit der nutzungsbasierten Abonnementabrechnung von Calabrio haben Unternehmen außerdem eine wirtschaftlichere Option als die ständige Aufrüstung interner Hardware und Software.
Am wichtigsten ist jedoch, dass Calabrio es Unternehmen ermöglicht, schnell Abfragen zu erstellen und relevante Anrufe aufzuschlüsseln, so dass Finanzinstitute potenziellen Compliance-Problemen einen Schritt voraus sein können. Diese Suchfunktionen sind jederzeit und überall über eine intuitive Benutzeroberfläche verfügbar, was bedeutet, dass Unternehmen schneller handeln können, wenn etwas Verdächtiges auftaucht.
Auf, auf und davon
Insgesamt bietet die Cloud eine flexible, skalierbare und kosteneffiziente Lösung für Finanzinstitute, die sich gegen potenzielle Compliance-Probleme absichern wollen, wenn die neuen MiFID-Vorschriften in Kraft treten, und Calabrio bietet die richtige Suite von Tools, um Finanzinstitute dabei zu unterstützen, die Vorschriften einzuhalten und gleichzeitig das Risiko zu mindern. Mit Hilfe der Cloud kann sich der Finanzsektor darauf konzentrieren, die richtigen internen Prozesse zu implementieren, um sicherzustellen, dass ihre Kunden von jedem einzelnen Mitarbeiter den besten und ethischsten Service erhalten.
Angesichts der bevorstehenden MiFID II ist es unerlässlich, dass die Finanzinstitute darauf vorbereitet sind. Klicken Sie hier, um mehr darüber zu erfahren, wie die Cloud für eine schnellere, einfachere und sicherere Einführung sorgen kann.

