Die 7 wichtigsten Fragen, die IT-Experten stellen

1. Soll ich vor Ort bleiben oder in die Cloud wechseln?

IT-Fachleute und die Geschäftsleitung haben oft Bedenken hinsichtlich der Kosten, des Zeitaufwands und der Arbeitskraft sowie Zweifel an der Funktionalität, Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und Sicherheit. Überraschenderweise sind die Befürchtungen, dass durch die Umstellung auf die Cloud Arbeitsplätze verloren gehen könnten, nicht mehr so aktuell, da die IT-Abteilung die Automatisierung als effektives Mittel sieht, um ihre umfangreichen Aufgabenlisten zu reduzieren. Dennoch sind Fragen nach dem Ausmaß der Störung immer noch an der Tagesordnung.

2. Einfache Integration – wo ist der Haken?

In der Regel muss die IT-Abteilung vier oder fünf verschiedene Anbieter mit vier oder fünf verschiedenen Berichtsstrukturen verwalten, so dass früher oder später das Problem der Integration auftaucht.

Die erste Frage, die sich IT-Fachleute stellen sollten, ist, warum sie sich überhaupt die Mühe einer Integration machen sollten. Ist es wirklich die Zeit und die Kosten wert? Schließlich existiert WFM nicht in einem Vakuum. Sobald die Entscheidung für eine Integration gefallen ist, dreht sich die Debatte in der Regel darum, wie man auf die Daten zugreifen und den Betrieb aufrechterhalten kann. Für diejenigen, die ihre Investitionen in eine bestehende Plattform maximieren möchten, konzentrieren sich die Diskussionen dann darauf, ob das neue WFM-System mit der aktuellen Plattform koexistieren kann.

3. Wie kann ich den Sicherheitsfaktor gewährleisten?

Im Zeitalter von Hackern und Cybersicherheitsbedrohungen steht die Verringerung von Risiken oft ganz oben auf der Agenda von Führungskräften und der IT-Abteilung. Wie können Unternehmen die Integrität ihrer Mitarbeiter- und Kundendaten sicherstellen? Was ist, wenn jemand das Unternehmen verlässt? Kann er diese Daten mitnehmen oder ist es angesichts der neuen Datenschutzverordnung (GDPR) überhaupt legal, seine Daten im Unternehmensnetzwerk zu speichern? Wenn sich die IT-Abteilung dafür entscheidet, WFM auszulagern, werden diese Fragen sogar noch wichtiger.

4. Geringer Aufwand für Implementierung und Wartung – gibt es so etwas?

Wenn es um die Einführung einer neuen Technologie geht, stehen die Fragen „Wie viel Zeit wird das in Anspruch nehmen?“ und „Werde ich dafür meine Arbeit aufgeben müssen?“ ganz oben auf der Liste. Der Verlust des Status ist eine große Sorge für IT-Experten, insbesondere wenn externe WFM-Anbieter beteiligt sind. Wie kann die Arbeitsbelastung durch Outsourcing minimiert werden, ohne dass die IT-Abteilung die letzte Kontrolle verliert oder das Lob für eine gut gemachte Arbeit erhält? Unsicherheiten können schnell die Moral auffressen, daher ist es wichtig, sie im Keim zu ersticken.

5. Wie werde ich mit der Datenflut fertig?

Daten sind ein zweischneidiges Schwert. Sie stellen zwar Wissen dar und gelten als das wertvollste Gut, das ein Unternehmen besitzt – in der heutigen digitalisierten Welt kann es aber auch einfach zu viele Daten geben. Wenn WFM erst einmal mit anderen Systemen integriert ist, wie soll das Unternehmen dann die schiere Menge der vorhandenen Daten bewältigen und die wirklich wichtigen Daten abschöpfen?

IT-Abteilungen wollen als Problemlöser gesehen werden, nicht als Problemverursacher. WFM kann zu einem Katalysator für die Big Data Transformation werden.

6. Digitale Transformation oder digitale Disruption?

Die digitale Transformation vollzieht sich in einem noch nie dagewesenen Tempo, was den Druck auf IT-Experten erhöht, von denen erwartet wird, dass sie über einen Zauberstab verfügen, um alles Digitale zu transformieren. Für die meisten IT-Abteilungen ist ein maßvoller Ansatz für die digitale Transformation sinnvoll. Nehmen wir zum Beispiel die künstliche Intelligenz (KI). Ein wichtiger Punkt für die IT-Abteilung ist: Wie kann ich einen einfachen, kostengünstigen und risikoarmen Weg finden, um das Wasser zu testen und sich mit KI anzufreunden, während ich gleichzeitig die Geschäftsleitung mit schnellen Erfolgen beruhige, die Vertrauen erwecken? WFM könnte die Antwort sein.

7. Wie viel wird WFM von meinem IT-Budget abziehen?

Die Kosten sind ein ständiges Thema. Die Frage „Wie viel wird eine Cloud-basierte WFM-Implementierung mein IT-Budget kosten? IT-Profis wollen die Wahrheit über den Wechsel in die Cloud und die Einführung eines abonnementbasierten Zahlungsmodells wissen – überwiegen die Vorteile wirklich die anfänglichen Kosten oder ist das nur ein Marketing-Hype? Bei so vielen Lösungen auf dem Markt kann es schwierig sein, diejenigen in die engere Auswahl zu nehmen, die halten, was sie versprechen. Oft geht es nur darum, die richtigen Fragen zu stellen.